Ich bin kürzlich mit einer interessanten Frage konfrontiert worden. Wie entwickelt sich das Geschichtenerzählen weiter, in einer Welt, in der Amazon mit artifiziellen Büchern überschwemmt wird, in der Schulbücher nicht einmal vernünftig lektoriert werden, in der in Hollywood Drehbuchautoren und Synchronsprecher streiken?
Auch ich bin weit davon entfernt, eine Lösung für dieses sich anbahnende gesellschaftliche Problem zu haben. Hätte ich sie, wäre sie sicherlich nicht populär. Aber auch Lösungsansätze im Bereich der industriellen Revolution 4.0 sind definitv keine „Selbstläufer“.
Nutze ich KI-Werkzeuge bei meiner Autorentätigkeit? – Zunächst einmal: Ja. Ich habe sogar unter dem ‚Pen Name‘ Bente Brunckhorst eine Arbeit veröffentlicht (Gender Dysphorie), die im Wesentlichen ein KI-Vollzitat darstellt. Und nein, dieses Buch hat keinerlei Anspruch, der Welt etwas Neues mitzuteilen. Außer vielleicht, ihr in gewisser Weise einen Spiegel vorzuhalten.
Aber ich nutze KI auch auf andere Weise. Ich habe „Erklärvideos“ zu meinen Büchern erstellt. Und für meine aktuelle Geschichte habe ich Werkzeuge benutzt, um die Protagonisten zu visualisieren. Für mich, damit ich deren Eigenschaften und Merkmale beim Schreiben vor Augen habe. – Die Geschichte jedoch, die Dialoge, der Spannungsbogen (so ich denn schaffe, einen zu erzeugen), das sind alles zutiefst meine eigenen Unzulänglichkeiten.
Weil ich besser bin als die KI? Das ist an dieser Stelle nicht das Kriterium. Aber mir macht das Geschichtenerzählen Spaß. Und diesen Spaß will ich mir gar nicht nehmen lassen.
Aber nicht nur ich soll Spaß an den künstlich geschaffenen Protagonisten haben, die mein nächstes Buch bevölkern. Freut Euch schon mal auf eine spannende Geschichte, in der ein paar Figuren aus „Eliten, Luche, flache Ede!!11!!!“ wieder aucftauchen werden, ohne dass es eine Fotsetzung wird. Oder doch?



Und wie treffen diese Freundinnen im Verlauf der Geschichte auf Ian und Marcel? Und dann: Ist der „Stable Genius“ wirklich wieder mit von der Partie?










