
Bisher hat das Wetter uns keinen Grund geliefert, die Garderobe gänzlich umzustellen. Die wärmeren Kleidungstücke sind noch immer sinnvoll in Reichweite zu halten und die Tage, in denen unsere Störche nass werden, sind häufiger als die, in denen sie den Eiern Luft zum Kühlen zufächeln müssen.
Richtig, beide Störche sind wieder in ihrem Horst. Was haben wir uns gefreut!
Projekte, Projekte, Programme…
Das Wetter hatte aber auch etwas Positives! Ich habe an meinem Roman, in dem die KI die Weltherrschaft übernimmt, weiter gearbeitet. Tut sie das wirklich, oder sind es dann doch einflussreiche Kräfte, die sie als Werkzeug einsetzen? Und wer sind diese Gruppen? Und wie löst sich das Problem?

Viele Fragen. Viele Protagonisten und Antagonisten, Statisten und Orte, Gegenstände und Ereignisse, die jongliert werden müssen. Um den Überblick nicht zu verlieren, habe ich eine neue Software ausprobiert: bibisco. Macht sich bisher recht gut. Natürlich war es etwas Aufwand, das Projekt von dem Programm, das ich bisher eingesetzt habe, Storyist, umzuziehen. Aber im Moment habe ich den recht positiven Eindruck, dass es sich gelohnt hat. Zum ersten Mal habe ich übrigens die KI genutzt, um die Charaktere zu visualisieren und mir beim Schreiben die Figuren bildlich vorstellen zu können.

Der Wechsel der Software hatte auch damit zu tun, dass mir die letzte Beta von MacOS einige Archive zerschossen hat. Nichts, was nicht durch BackUps gelöst werden konnte, aber es hat dann doch den Wunsch geweckt, wieder mehr auf offene Software zu setzen. Von bibisco gibt es nicht nur Sources, sondern auf Versionen, die unter Linux (notfalls auch Windows) laufen.
Dennoch bleibe ich den Mac treu. Mein neues Macbook neo begeistert mich wirklich. Erstaunlich, was so eine CPU aus einem Smartphone heute an Aufgaben in einem Notebook bewältigt. Sogar kleine 4K-Videos habe ich bereits damit geschnitten. (Gut, wenn man das den ganzen Tag professionell als Aufgabe hat, wird man ein anderes Modell wählen. Aber man gründet ja auch kein Umzugsunternehmen mit einer Fahrzeugflotte aus lauter Polos.)
Neuer „Bente Brunckhorst“

Dann gibt es demnächst noch einen neuen „Bente Brunckhorst“. Ein Buch, dass sich mit Perspektiven der Boomer-Generation am aktuellen Arbeitsmarkt, aber auch den Erwartungen und Forderungen an diesen Personenkreis beschäftigt. Ich beratschlage mich zu diesem Themenkomplex intensiv mit der KI und füge dem Ganzen dann noch einen überraschenden Twist hinzu. – Spannend, wie ich finde.
So, nun muss ich aber weiter an der KI-Geschichte schreiben, die noch den Arbeitstitel „Born Again“ trägt…












